Ehrenkodex: Unterschied zwischen den Versionen

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Der sogenannte Ehrenkodex wurde gegen 2003 aus den USA importiert und verbreitete sich in der deutschsprachigen Szene wie eine Seuche. Zum durchbruch wurde dieser Ehrenkodex vom gründer des Anime-Fansubs.de Webmasters Bishop-of-Borg verholfen, in dem eine Mitgliedschaft in diesem Verein eine anerkennung und einhaltung des Ehrenkodex zwingend vorschrieb.
 
 
 
Fansubs dienen dazu, unbekannte, japanische Animationsserien einem breiteren Pubikum ausserhalb Japans zugänglich zu machen. Sie dienen jedoch nicht als billigere, illegale Alternative zu den kommerziellen Veröffentlichungen der renomierten DVD Vertreiber wie ADV, Tokyopop, Panini oder dergleichen.
 
Fansubs dienen dazu, unbekannte, japanische Animationsserien einem breiteren Pubikum ausserhalb Japans zugänglich zu machen. Sie dienen jedoch nicht als billigere, illegale Alternative zu den kommerziellen Veröffentlichungen der renomierten DVD Vertreiber wie ADV, Tokyopop, Panini oder dergleichen.
 
Sobald ein Titel bzw. eine Serie im betreffenden Land oder in der betreffenden Sprache "lizenziert" wurde, das heißt eine Firma die Verbreitungsrechte in der betreffenden Region erworben hat, wird die Weiterverbreitung der Fansubs gestoppt bzw hören Fansubgruppen auf, diese mit Untertiteln zu versehen und sie zu verbreiten. Denn wenn eine Serie lizenziert ist, ist das eigentliche Ziel der Fansubber erreicht. Und zwar, dass diese Serie offiziell vertrieben wird und auch bei uns auf dem Markt kommt.
 
Sobald ein Titel bzw. eine Serie im betreffenden Land oder in der betreffenden Sprache "lizenziert" wurde, das heißt eine Firma die Verbreitungsrechte in der betreffenden Region erworben hat, wird die Weiterverbreitung der Fansubs gestoppt bzw hören Fansubgruppen auf, diese mit Untertiteln zu versehen und sie zu verbreiten. Denn wenn eine Serie lizenziert ist, ist das eigentliche Ziel der Fansubber erreicht. Und zwar, dass diese Serie offiziell vertrieben wird und auch bei uns auf dem Markt kommt.
 
Es gibt aber auch Fansubgruppen die andere Prioritäten setzen. Fansubben wie der Name schon sagt, für die Fans und nicht sich als billiges Marketinginstrument für sogeannte renmierte DVD Vertreiber einspannen zu lassen. Vorrangiges Ziel ist es, einen Untertiel zu erstellen, welcher der späteren Konkurenzversion auf DVD überlegen ist und die Serie noch vor der Veröffentlichung der DVD abzuschliesen. Diese sorte Fansubber lässt den Fan nicht im Stich und subbst selbstverständlich auch lizenzierte Animes weiter und verteilt diese in einschlägigen P2P Tauschbörsen. Bedauerlicherweise sind sie in der Ehrenkodexszene nicht gern gesehene Zeitgenossen, weil diese sich in ihrer Pseudo-Grauzonenlegalität zu sehr in die Illigalität gedrängt fühlen, was es streng betrachtet ohnehin schon ist.
 

Version vom 23. Juni 2006, 13:27 Uhr

Fansubs dienen dazu, unbekannte, japanische Animationsserien einem breiteren Pubikum ausserhalb Japans zugänglich zu machen. Sie dienen jedoch nicht als billigere, illegale Alternative zu den kommerziellen Veröffentlichungen der renomierten DVD Vertreiber wie ADV, Tokyopop, Panini oder dergleichen. Sobald ein Titel bzw. eine Serie im betreffenden Land oder in der betreffenden Sprache "lizenziert" wurde, das heißt eine Firma die Verbreitungsrechte in der betreffenden Region erworben hat, wird die Weiterverbreitung der Fansubs gestoppt bzw hören Fansubgruppen auf, diese mit Untertiteln zu versehen und sie zu verbreiten. Denn wenn eine Serie lizenziert ist, ist das eigentliche Ziel der Fansubber erreicht. Und zwar, dass diese Serie offiziell vertrieben wird und auch bei uns auf dem Markt kommt.